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Herzlich wilkommen in der MundArt-Kantine!


Wir werden euch im kommenden Jahr verraten, wie lang das sog. Viereinhalbminuten-Ei kochen muss, damit das Eiweiß hart wird und die Hagelschnüre nicht zwischen den Zähnen hängen bleiben.
Wir werden berichten, wie es einem Vegetarier gelungen ist, das perfekte Hackbällchen zu kreieren. (A true story!)
Und wir werden vor allem eines propagieren:
Mut zur Küche!
Für alle unter euch, die kochen können:
Schaut euch doch mal unsere Bildergalerie an!


Leicht und frei in den Sommer



Liebe Feinschmecker,
der Sommer ist angebrochen und somit auch die Zeit der Ferien. Alle sind im Urlaub und Ihr hab endlich die Gelegenheit euch alleine unter freiem Himmel die Sonne auf den gefüllten Bauch brennen zu lassen?
Dann ist es nun an der Zeit für ein Gericht, welches unter anderen Umständen zu Vereinsamung führen kann.

»Floris leichte Sommerküche«


Strafessen



Ich möchte nicht um den heißen Brei herum reden! Es gab Kritik! Interne Kritik! "Warum muss Johannes immer die Rezepte reinstellen? Ich kann auch was ganz tolles! Etc.!"
Und nun? Wir haben den 31. Mai und das Mairezept fehlt! Was tun? Wir wollen nicht die enttäuschen, die den ganzen Monat auf ein Rezept gewartet haben. Es muss somit eines her, welches in diesen letzten Stunden gekocht werden kann, ohne einkaufen gehen zu müssen:

»Hier ist es«

Fleisch schmeckt



Fleisch schmeckt. Da kommt man nicht umher! Da kann ein Veganer noch soviel argumentieren und versuchen seine durch den Verzicht auf Fleisch und andere tierische Produkte ergraute Gesichtshaut wütend in ein Rotgrau zu verwandeln.
Möchte man das Gute auch noch mit dem noch Guteren verbinden, kippt man Bier über das Fleisch und kocht das Ganze. Dem Kenner unter euch wird schnell klar: Hierbei handelt es sich um einen Schmorbraten. Genauer gesagt: hier geht es um einen Schwarzbierschmorbraten.
Wann ist so ein Braten besonders geeignet?
Wenn man beeindrucken muss: Besuch der Schwiegermutter, Frau rumkriegen, einem Mann zeigen, dass man geeignet für ihn ist etc.
Was passt dazu? Bandnudeln, ein leichter, frühlingshafter Salat und ein schwerer, trockener Rotwein.

»April: Schwarzbierschmorbraten«

Für alle Veganer und die, die nicht immer Fleisch benötigen: Für den kommenden Monat ist ein veganer Gulasch mit Seitan angedacht, der sogar richtig gut schmeckt!

Es gibt prinzipiell vier Möglichkeiten, eine Mahlzeit zuzubereiten:



Erstens: Man geht essen und macht nüscht. Diese Variante ist sehr einfach und dann geeignet, wenn man entweder Geld oder Freunde hat, die entweder Spaß am kochen oder ihrerseits Geld haben.

Zweitens: Die zweite Möglichkeit gilt für eine bestimmte Gruppe von Menschen. Es handelt sich um die, die essen, weil man essen MUSS. Ich nenne sie die Salami-und-Toast- oder Tiefkühlpizza-Menschen. Auf dem Weg „von Arbeit“, respektive Uni, nochmal schnell „bei Netto“, Toast 0,49€, 30cm-Salami 2,50€, reicht die Woche…

Drittens: Man macht die schönsten Sachen (Braten, Aufläufe, Gratins etc…) und das geht auch noch so einfach und schmeckt supertoll: Mit Maggi (grins) oder Knorr oder die Billigvariante von Netto. Viel Glutamat oder Hefeextrakt (klingt natürlich, ist aber nicht besser, aber dazu ein andermal). Angst, ohne diese Beutel zu kochen?? Muss nicht sein!

Viertens: Man geht mit Hunger und Appetit (wo ist da eigentlich der Unterschied?) einkaufen. Nimmt jede Zutat in die Hand und kocht schon während des Einkaufens im Kopf. Zu Hause macht man sich dann ein Bier auf oder ein Glas Wein oder nen leckeren Tee oder Saft … irgendwas. Schneiden, kochen, servieren. Mit geschwellter Brust.

Was noch wichtig ist: Kochen allein macht doof: Bildet Banden! Gegen den Supermarktkapitalismus! Ran ans Gemüse! Wie wär es beispielsweise mal mit Hack vom deutschen Rind in spanischer Paprika:


»März: gefüllte Paprikaschoten«

Das große Fressen: Viel Hunger, wenig Zeit!


Eine WG in Leipzig. Auf dem Herd ein Topf gefüllt mit Wasser. Kleine Luftblasen steigen auf. Daneben ein großer, verbeulter Tiegel. Zwei Zwiebeln und Knoblauch braten bis zur absoluten Glasigkeit. Fleischwurst liegt gewürfelt bereit.
Plötzlich Geschrei. Gabriel knallt, in beiden Händen eine Packung Spagetti, diese auf die Arbeitsplatte. Die Verpackungen zerbersten. Die Nudeln werden geboren. Sie werden bis zur förmlichen Formlosigkeit gekocht. Die Soße wird verbrecherisch mit Ketchup „verfeinert“, so man durch Zugabe einer halben Flasche Ketchup zu einem x-beliebigen Ge-Esse von „verfeinern“ sprechen kann.
Macht nix. Es wird keine 10 Minuten dauern. Fünf bis zur Unkenntlichkeit gefüllte Teller vor fünf Menschen.
Danach Stille.

Wie es geht: »Pasta in Ketchup-Wurstsoße«

Weitere werden folgen.

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